Dez
13
18

Ein wunderbarer Tag auf Helgoland

Die Hochzeit von Anke und Maik

Helgoland, die einzige deutsche Hochseeinsel, liegt knapp 60 Kilometer nordwestlich von Cuxhaven in der Deutschen Bucht, und ist mit der Fähre in etwa 3 Stunden zu erreichen. Oder man fliegt vom Flughafen Nordholz in etwa 20 Minuten hinüber. Und genau in einem solchen Flugzeug saß ich früh morgens, mitten im Sommer, um als Hochzeitsfotograf zur Trauung von Anke und Maik zu fliegen. (Pro Tip: Packt die Tickets schon am Abend in eure Jacke, so könnt ihr sie nicht auf dem Schreibtisch vergessen, und müsst nicht wie ein Irrer hin und her fahren, um das Flugzeug besteigen zu dürfen).
Der Flug war wirklich toll, es war warm und recht windstill, nur die Lautstärke der Motoren war etwas störend. Aber der Ausblick auf das Meer und die bald vor mir erscheinende Insel hat alles wiedergutgemacht. Und mit dem Flugzeug ist man in etwa 20 Minuten auf der Insel und nicht erst nach mehreren Stunden, wie mit der Fähre.
So kam ich kurz vor 9 auf Helgoland an, fuhr mit dem klassischen Börteboot von Düne zur Hauptinsel, und wurde dort von einem strahlenden Maik und seinem Sohn in Empfang genommen, und direkt zum Frühstück mit Anke und der Familie eingeladen.
Danach machten wir noch eine kurze Wanderung und schauten uns ein paar Plätze für die späteren Brautpaarportraits an. Helgoland bietet natürlich viele schöne Plätze, aber diese sollten auch leicht zu erreichen und nicht voller Touristen sein.
Kurz darauf ging es langsam mit der Hochzeitsreportage los. Ich fotografierte zuerst das Geeting-Ready von Anke und anschließend Maik in ihrem schnuckligen Hotel ; dokumentierte den tränenreichen First-Look direkt an der Promenade (ein wirklich wunderbarer Moment); wanderte mit ihnen für ihre Brautpaarportraits über die Hauptinsel (natürlich musste die Lange Anna im Hintergrund zu sehen sein) und machte Fotos während der Trauung im kleinen Standesamt bei den Hummerbuden. Danach wurde mit Sekt angestoßen und mit der gesamten Gesellschaft hoch aufs Oberland spaziert, wo es ein richtig Norddeutsches Hochzeitsessen gab: Fischbrötchen. Lecker! Und dann war der Tag auch fast schon wieder vorbei. Wir gingen zurück zum Hafen; einige Gäste und ich bestiegen die Fähre nach Cuxhaven; Anke warf den Brautstrauß den Frauen an Bord zu; und die Beiden verabschiedeten uns winkenden von der Kaje aus. Langsam blieb dann die Insel hinter uns zurück, während die Fähre gemächlich und mit sehr wenig Wellengang Richtung Cuxhaven und nach Hause schipperte.

Ich danke euch Beiden, dass ich diesen wunderbaren Tag mit euch verbringen und eure tolle Hochzeit begleiten durfte. Ich wünsche euch alles, alles Gute und eine lange und glückliche Ehe.

Thorben